Stand For Something
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Seit zwei Wochen haben wir endlich einen Schuhschrank in unserer neuen Wohnung. Ich zelebrierte es geradezu, jedem Paar einen behüteten und überdachten Platz zuzuweisen. Vorbei die Zeit der eingestaubten Lederschuhe unter dem offenen Regalsystem. Beim Einräumen und der anschließenden stolzen Schlußbetrachtung meiner gesammelten Schuhwerke fiel mir auf, dass ein Label besonders oft vorkam: Dr. Martens. Unterschiedlicher könnten die einzelnen Paare dabei nicht sein: Die klassischen 8-Loch-Boots, die ich mir als 12-jähriges Mädchen zulegte und vor ein paar Jahren wieder entdeckte. Meine Chelsea-Boots, in denen ich jeden Winter regelrecht wohne. Und meine neuen Halbschuh-Halbsneaker aus Lackleder, die mich aufgrund von Veronika Heilbrunner und ihrem großartigen Streetstyle zum Nachkaufen anregten. Momentan läuft bei der britischen Schuhmarke die Kampagne #standforsomething - What do you stand for? Hmm... Da saß ich nun vor meinem Schuhschrank mit fünf Paaren des Labels. Das is ne gute Frage. Für mich standen Dr. Martens vor allem zu Teenie-Zeiten für eine kleine Rebellion, für's minimale Anderssein,  für's zahme Punksein. Heute liebe ich einfach die schnörkellosen klassischen Schuhe aus wunderbaren Materialien, die jedem Outfit etwas Besonderes geben können. Egal, ob die derben abgewetzten ranzigen Treter zur eleganten Designer-Robe oder die schnieken Schnürer aus der Herrenkollektion zum atzigen HipHop-Zweiteiler von Ethel Vaughn wie bei diesem Outfit. Dr.'s gehen eigentlich immer. Und vielleicht ist es einfach so: I stand for the (un-)perfect Mix'n'Match! But what do you stand for? Noch bis Juni könnt ihr eurer eigenes Dr. Martens Paar beim Design A Boot Contest gestalten und so dieser Frage auf den Grund gehen :)

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In Kooperation mit Dr. Martens Germany

Credits: Stilpirat.de